Südzucker erwartet außerordentliche Abschreibungen - Vorstand schlägt Aussetzung der Dividende vor
Der Vorstand der Südzucker AG hat heute beschlossen, der Hauptversammlung eine Aussetzung der Dividende (2024/25: 0,20 Euro je Aktie) für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (1. März 2025 bis 28. Februar 2026) vorzuschlagen.
Der Grund für diesen Beschluss ist neben dem anhaltend schwierigen Marktumfeld im Segment Zucker die Erwartung, im Konzernabschluss der Südzucker AG nach IFRS außerordentliche Abschreibungen auf das Anlagevermögen in einer Bandbreite zwischen 450 und 550 Millionen Euro vorzunehmen. Daraus resultieren auch im Einzelabschluss der Südzucker AG nach HGB wesentliche Ergebnisbelastungen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisbelastung sieht der Vorstand der Südzucker AG die Voraussetzungen zur Zahlung einer Dividende als nicht gegeben an. Die letztendliche betragliche Festlegung der außerordentlichen Abschreibung erfolgt im Rahmen der Aufstellung des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2025/26.
Die erwarteten nicht zahlungswirksamen außerordentlichen Abschreibungen werden im Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen ausgewiesen und betreffen damit nicht die Höhe des bisher für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostizierten EBITDA beziehungsweise des operativen Ergebnisses.
Der Vorschlag des Vorstands ist vorbehaltlich einer entsprechenden Beschlussfassung des Aufsichtsrats. Die Aufsichtsratssitzung ist für den 20. Mai 2026 geplant, die Hauptversammlung findet am 16. Juli 2026 in virtueller Form statt.
Es gilt zu beachten, dass die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Situation auf den künftigen Geschäftsverlauf der Südzucker-Gruppe weiterhin schwer abschätzbar sind.
Mannheim, 17. Februar 2026, 13:55 MEZ